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Alfred Adler

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Alfred Adler

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Der Psychologe Alfred Adler bei der Arbeit
Nach seinem Medizinstudium arbeitete Alfred Adler zunächst in Wien als Augenarzt. Kurz darauf eröffnete er eine eigene Praxis für Allgemeinmedizin in einem eher ärmlichen Wiener Stadtteil. Im Jahre 1902 traf er auf seinen Weggefährten, den heute sehr bedeutenden Psychologen Sigmund Freud. Er war stets Gast bei Freuds Mittwochabendgesellschaft, wo man unter Fachmännern über die Psychologie diskutierte. Dort wurde ihm auch die Psychoanalyse nähergebracht und von dieser auch beeinflusst. Dennoch sollte er später noch einen eigenen Ansatz bei der Theorie seines Menschenbildes entwickeln, welcher in einem entscheidenden Punkt von der Meinung Freuds abwich. Adler sah im Gegensatz zu seinem Weggefährten den Menschen als freies Wesen, welches nicht triebgesteuert sei. Mit dem Artikel "Zur Kritik der Freudschen Sexualtheorie des Seelenlebens" griff er seinen Weggefährten sogar öffentlich an. Aufgrund dieser absolut gegensätzlichen Ansichten kam es zwischen Adler und Freud im Jahre 1911 zum Bruch und ihre Wege trennten sich.

Im Jahr 1907 begründete er mit seinem Werk "Studie über Minderwertigkeit von Organen" die Individualpsychologie. In diesem Buch sprach er einen bestehenden Zusammenhang von Organminderwertigkeit und die daraus entstehenden körperlichen und psychischen Kompensationen und Überkompensationen an. Er gründete schließlich den Verein für Individualpsychologie. Er wählte damals die Begrifflichkeit Individualpsychologie aus dem Grund, weil er jeden einzelnen Menschen als "Unwiederholbar-Einmaliges" sah. Im Jahre 1912 veröffentlichte er sein wohl bedeutendstes Buch "Über den nervösen Charakter". Damit schaffte er den Durchbruch und seine Individualpsychologie erhielt ähnliche Anerkennung die die Psychoanalyse Freuds. 1913 veröffentlichte er ein weiteres Werk unter dem Titel "Heilen und Bilden", wo er den Einfluss der Individualpsychologie auf die Pädagogik beschrieb. 1914 gründete er die "Internationalen Zeitschrift für Individualpsychologie". Aufgrund des Ersten Weltkrieges arbeitet er schließlich von 1914 bis 1918 als Militärarzt in Krakau, Brünn und Wien.

Ab dem Jahre 1920 war Alfred Adler als Direktor der ersten Kinderpsychologieklinik in Wien tätig. Es erfolgte die Eröffnung von mehr als 30 Erziehungsberatunsstellen in ganz Wien. Man kann sagen, seine Lehren fanden in dieser Zeit allerhöchste Anerkennung. Zeitgleich nahm er eine Lehrtätigkeit am Pädagogium von Wien auf. Noch im Selben Jahr veröffentlichte er ein weiteres Buch unter dem Titel "Praxis und Theorie der Individualpsychologie".

Ab dem Jahre 1926 dehnte er seine Kontakte auch in Richtung USA aus. Dort erhielt er mit seinen Theorien schnell große Anerkennung. Dort erhielt er sofort eine Gastprofessur an der Columbia University , später im Jahre 1932 auch am Long Island College.

Es erfolgten in den Jahren 1929 und 1930 die Veröffentlichungen von zwei weiteren Fachbüchern mit den Titeln "Individualpsychologie in der Schule" und "Die Seele des schwererziehbaren Kindes".

1932 wird er Ehrenbürger der Stadf Wien. Im Jahre 1933 widmete er sich mit seinem Werk "Der Sinn des Lebens " nun auch der Philosophie.

1934 musste er aufgrund des aufkommenden Nationalsozialismus wie viele andere Wissenschaftler in die USA emigrieren. 1935 erschien das erste in englisch erfasste Werk "International Journal of Individual Psychology". Den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges erlebte Alfred Adler schließlich nicht mehr, da er am 28.05.1937 im schottischen Aberdeen im Rahmen einer Voprtragsreise an den Folgen eines Herzinfarktes starb.


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